Ein Wettbewerb zur Kameradschaftsförderung đŸ§‘đŸ»â€đŸš’

Es ist fĂŒr jeden Jugendlichen, der sich in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert, ein Höhepunkt im Feuerwehrjahr: „Der Stadtwettbewerb“

In diesem Jahr fanden der Stadtwettbewerb der Taunussteiner Jugendfeuerwehren und die Miniolympiade der Minifeuerwehr am 2. Juli in Niederlibbach statt.

Bei den Jugendfeuerwehren traten 9 Mannschaften aus 6 Stadtteilen und bei der Minifeuerwehr 6 Mannschaften an.

Als um kurz nach 9 Uhr unser Stadtbrandinspektor Martin Zywitza und Stadtjugendwart Moritz Fentz eine kurze Eröffnungsrede gehalten haben, war die Anspannung bei den MĂ€dchen und Jungen schon deutlich spĂŒrbar.

Es war also, bei blauem Himmel und angenehmen 20 Grad, angerichtet und der Wettbewerb konnte beginnen.

Unsere Jugendfeuerwehr war mit einer Mannschaft vertreten und trat als erstes Team im A-Teil an. Eine solche Mannschaft besteht aus eine Staffelbesatzung (6 Personen) plus Ersatz- MĂ€nner und Frauen. Bei dieser ersten Übung wird ein Löschangriff simuliert, bei dem alle Befehle und Handgriffe (incl. Knoten) so vorgenommen werden mĂŒssen, wie dies auch spĂ€ter einmal im Einsatz möglichst ohne nachzudenken, zu erfolgen haben.

Unsere Mannschaft hat sehr aufmerksam gearbeitet und bekam nach dem Befehl „Übung beendet“ auch entsprechend Applaus. Die Wertungsrichter erklĂ€rten dann, nach kurzer Beratung, der Mannschaft, wo sich Fehler eingeschlichen haben und was besser hĂ€tte laufen können. Auch die Jugendlichen hatten danach noch die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Anschließend ging es zum theoretischen Teil, bei dem 15 Fragen in 15 Minuten beantwortet werden mussten. Diese Fragen waren nicht alleine feuerwehrtechnische sondern auch allgemeine Fragen z.B. aus Taunusstein. So gesehen war dies bereits ein gewisser Vorgriff auf die Leistungsspange, bei der ebenfalls ein theoretischer Teil mit Fragen des Allgemeinwissens gestellt werden.

Zum Abschluss wurde noch der B-Teil abgehalten. Dieser ist eine sportliche SchnelligkeitsĂŒbung, bei dem es galt, einen Schlauch auszuwerfen und wieder einzurollen oder eine Leine möglichst weit zu werfen. Auch das Anziehen der Einsatzkleidung stellt einen wichtigen Teil dieser Übung dar.

Danach war das Warten auf das Ergebnis angesagt, wobei diese Wartezeit mit KaltgetrĂ€nken und kleinen Snacks gut ĂŒberbrĂŒckt werden konnte.

Wer wollte, war nun aufgefordert die Minifeuerwehr, also der Nachwuchs des Nachwuchses im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, bei dessen Wettbewerb zu unterstĂŒtzen.

Hier hatten die Kleinsten besonders viel Spaß am „Spritzenhaus“, bei dem jeder mit einem D-Strahlrohr (das kleinste Strahlrohr, welches die Feuerwehr meist bei KleinbrĂ€nden anwendet) auf eine Holzfassade eines kleinen Hauses spritzen durfte. Dabei fielen Klappen um und am Ende musste im Dachstuhl möglichst viel Wasser ankommen, was dann auf einem durchsichtigen Rohr gesammelt wurde. Sobald der Pegel ein gewisses Niveau erreicht hatte, wurde die Zeit gestoppt.

Dies war aber nicht die einzige Disziplin, die zu bewĂ€ltigen war. Mit einem Schwamm wurde Wasser von einer „Entnahmestelle“ zu einem Eimer transportiert, oder ein Leinenbeutel so weit wie möglich geworfen. Auch ein Slalomlauf zwischen Holzpflöcken und anschließendem Klettern musste absolviert werden. Zudem gab es auch bei den Minis eine theoretische PrĂŒfung und, im Vorgriff auf den nĂ€chsten Schritt zum Wettbewerb der grĂ¶ĂŸeren Jugendlichen, auch einen Hindernisparcours.

Genau wie bei den „Großen“ ging es neben dem Wettbewerbsgedanken vor allem um den Spaß und die Kameradschaft, so dass trotz allem Ehrgeiz das Ergebnis fast in den Hintergrund getreten ist.

Unsere Mannschaft hat einen engagierten Wettbewerb geboten und am Ende den 9. Platz belegt.

Die Minis aller Stadtteile, haben sich besonders ins Zeug gelegt. Die Gruppen aus Bleidenstadt errangen die bemerkenswerten PlÀtze 2 und 3, die Gruppen aus Hahn die PlÀtze 1 und 5, die Gruppe aus Wehen Platz 4 und die Gruppe aus Neuhof belegte Platz 6.

Der Hauptgewinner war aber die Feuerwehrwehr, die auf einen tollen Nachwuchs bauen und sich auf die kĂŒnftigen EinsatzkrĂ€fte freuen darf.